CGI • AI Künstliche Intelligenz

INTEGRATIVES DARSTELLEN IA6 JG21

CGI • AI CODE K[l]Ick

Die folgenden Beispiele zeigen Bilder oder Clips einer neuen Übungsaufgabe, bei der die mit Hilfe von Coding KI Tools generierten Ergebnisse in reale oder virtuelle Umgebungen, mit herkömmlichen CGI Tools kombiniert wurden.

Ein primäres Ziel war es dabei, dass sich die Studierenden an ein für sie unübliches Gebiet, an das Programmieren herantasten können, da Sie jederzeit über KI Coding Tools Unterstützung erhalten konnten.

Auch wurde dabei untersucht, welche Möglichkeiten für die Gestaltung und Integration von Code generierten Objekten und dreidimensionale Strukturen eventuell eröffnet werden.

Diese Übung unterstützt die Offenheit anderer Arbeitsbereiche und Disziplinen, die ebenfalls auf Gestaltung Einfluss nehmen können.

codeK[l]Ick von Natalie H. IA6 / JG21

Um als Anfänger in der Coding-Branche 3D-Objekte durch Code-Programmierung zu erstellen, kann man KI-Tools, wie Codex, GitHub Copilot, AlphaCode oder auch Chat GPT verwenden. Ich habe mir für diesen Zweck Codes mithilfe von Chat GPT erstellen lassen, die ich später in ‚Blender‘ eingefügt habe. In meiner Vorstellung wollte ich viele, senkrecht stehende Zylinder auf eine Fläche x verteilen, die unterschiedliche Größen aufweisen und deren Basis auf verschiedenen Höhen liegt. Chat CPT hat mir daraufhin eine genaue Anleitung inklusive Skript beschrieben, wie ich den programmierten Code (Bild 1) in Blender einfügen muss.

Nach dem ersten Versuch entsprach das Ergebnis noch nicht ganz meinen Vorstellungen, weshalb ich das Skript manuell nachbearbeitet habe, indem ich einzelne Parameter der Zylinder, wie Anzahl, Höhe, Radius und die Fläche, auf der sich die Zylinder verteilen sollten, angepasst habe. 

Ich habe das Skript von Chat GPT weitere Male neu generieren lassen, um Farbe und Kamera hinzuzufügen. Da sich die eingefügte Kamera aber deutlich schneller über die normale Benutzeroberfläche positionieren lässt, habe ich diese dann manuell, mittig über die Zylinder verschoben. Damit man beim Rendern überhaupt etwas erkennt, habe ich noch eine Lichtquelle hinter der Kamera positioniert, welche die Zylinder ausreichend angestrahlt hat. Anschließend habe ich das Bild gerendert.

Herausgekommen ist eine Zentralperspektive bei der es so aussieht, als würden sich entweder die Zylinder schnell an mir vorbei-, oder ich schnell an ihnen vorbeifliegen. Anschließend habe ich mir mit Copilot einige Hintergrundbilder generieren lassen, welche zu den fliegenden Zylinderstäben passen. Meine Wunschvorstellung war der Ausblick auf eine schöne Landschaft, die durch DIE KI, oder auch das Smartphone, was wir den ganzen Tag in der Hand haben, versperrt wird.

Entschieden habe ich mich für das Bild links unten, da es meinen Vorstellungen sehr nahe gekommen ist. Im nächsten Schritt, habe ich mit Photoshop den Hintergrund von den fliegenden Zylindern entfernt, mein generiertes Bild mit dem Smartphone durch KI erweitert und schlussendlich beide Bilder übereinandergelegt. 

Als letzten Schliff, habe ich die Helligkeit der Zylinder erhöht, um sie mehr hervorzuheben. Das fertige, KI-generierte Bild wirkt nun so, als gäbe es einen Sog hinein in das Smartphone, in dem uns die schöne KI neue Welten zeigen will. 

Klicken sie auf den Pfeil und Sie sehen ihre Herangehensweise um dieses Endergebnis zu erhalten.

Am Beispiel von Natalie’s Ergebnis, versucht sie die KI Thematik zu personifizieren. Ihre Wunschvorstellung in ihrem Bild zu generieren war der Ausblick auf eine schöne Landschaft, die durch die KI [als Person], oder auch das Smartphone welches den ganzen Tag in der Hand gehalten wird, versperrt wird.

codeK[l]Ick von Johanna G. IA6 / JG21

KI Tool – ChatGBT – Codegenerierung von Objekt und Material

Cinema4D – Integration der Phytoncodes

KI Tool – Runway ML – Videogenerierung

Johanna G. JG21 / IA6 / 2024s – Kugelschwarm im realen Modell

Beim Code-Exkurs von Anne, Lena, Selina und Rahel wurden mehrere KI Codingprogramme und die Integration der Ergebnisse in 2D und 3D-Programmen untersucht.

codeK[l]Ick von Sofie B., Selina S., Rahel H. IA6 / JG21
  • Blender: Skriptsprache: Python
  • Rhino 8: Skriptsprache: Python
  • Houdini: Skriptspachen: VEX (Vector Expression), Python
  • Autodesk Maya: Skriptsprachen: MEL (Maya Embedded Language), Python
  • Autodesk 3ds Max: Skriptsprachen: MAXScript, Python
  • Cinema 4D: Skriptsprachen: Python, C.O.F.F.E.E.
codeK[l]Ick von Alexander L. IA6 / JG21

Teil 1: 2D-Coding mit p5js.org und generative-gestaltung.de

Für Programmier-Laien wie mich bieten sich KI-Tools perfekt an, sobald man sich ans Coden wagen möchte. Glücklicherweise gibt es sogar OpenSource-Code, der von netten Menschen im Internet bereitgestellt wird. Also nutzte ich ein Code-Paket der Seite generative-gestaltung.de

Genauer, das oben bezeichnete Code-Paket. Das damit gelieferte JavaScript gab ich auf der Website p5js.org ein, wo das JavaScript visualisiert werden kann. Dabei kam ein hellblaues Mesh hervor, welches ich durch Interaktion mit meiner Maus anpassen konnte. Mein Einfluss galt dabei vor allem der Amplituden der Wellen sowie die Härte oder Gleichmäßigkeit, mit der sie verlaufen würden. Naheliegend wurde ich von der Form an Wasser-Wellen erinnert und wollte sie auch als solche in ein Foto einfügen.

Ich lud mir das Bild aus dem Java-Editor herunter und schnitt es in Photoshop aus. Hier exemplarisch eine weitere Variante der Wellenform dargestellt:

Danach fügte ich es in ein von mir geschossenes Foto in einem alten Kloster in Lübeck ein. Ich duplizierte die einzelnen Ebenen, und skalierte sie passend zur Breite des Gangs. Danach nutze ich das Verformen-Tool von Photoshop, um die Übergänge untereinander harmonischer zu machen und die Wellen besser in den Flur einzupassen.

Das Endergebnis sah dann wie folgt aus:

Die Datenflut der KI durchspült den Hotspot des Wissens – das Kloster.

Am Beispielbild von Alexander L. wird die Datenflut der KI sichtbar, indem sie den Hotspot des Wissens – das Kloster – durchspült.

codeK[l]Ick von Alexander L. IA6 / JG21

Teil 2: 3D-Coding mit ChatGPT und dem Blender-Scripting-Modul

Neben seinen normalen Modellier- und Render-Funktionen bietet das Programm Blender auch ein Scripting-Modul, in dem mit der Programmiersprache Python die zu erschaffenden Objekte programmiert werden können. Da ich nicht des Programmierens fähig bin, nutzte ich ChatGPT als Hilfestellung. Zunächst gab ich ChatGPT an, dass es sich wie ein Experte für Blender verhalten sollte und mir ein komplexes dreidimensionales Modell erstellen sollte.

Dadurch wurden lediglich ein Würfel, eine Kugel und ein Zylinder sehr simpel nur nebeneinander platziert, was mir noch nicht anspruchsvoll genug war. Also machte ich die Szene komplexer.

Durch diese neue Version des Codes wurden aus den nur drei Objekten mehrere, zudem wurden sie unterschiedlich groß und unterschiedlich rotiert. Dazu kam auch noch das Belegen mit Materialien, statt einem Clay-Modell. Danach führte ich eine Fehler-Suche aus, denn der Code sah zwar vielversprechend aus, doch funktionierte nicht. Zum Glück spuckt Blender Fehlercodes aus, die man dann wiederum ChatGPT vorlegen kann, die es dann versucht, zu beheben. Nachdem alle Fehler behoben waren, sah das Modell dann wie folgt aus. 

Ein Cluster aus verschieden großen Formen. Das gefiel mir gut! Händisch platzierte ich in der Umgebung noch eine Kamera und Licht, um das Bild vernünftig rendern zu können.

Gerendert, sowie in Photoshop ordentlich ausgeschnitten, sah das Rendering dann so aus. Als Letztes musste es nur noch in der Kulisse, ebenfalls im Kloster in Lübeck, platziert werden.

Wie ein Segen stürzen die durch KI generierten Modelle aus dem Himmel auf das Kloster herab.

Am zweiten Beispielbild von Alexander L. stürzen die KI generierten Modelle aus dem Himmel auf das Kloster herab.

codeK[l]Ick von Leonie M. IA6 / JG21

Zunächst habe ich mich an einem Stuhl und Sonnenschirm versucht. Während ChatGPT an sich schon „verstanden“ hatte, was ich wollte, konnte das ganze leider nicht immer richtig im 3D-Modell dargestellt werden. Das liegt meiner Meinung nach hauptsächlich daran, dass ChatGPT ein Sprachmodell ist, und eben kein Konzept über 3D-Objekte und deren Konstruktion mit Physik/Schwerkraft hat. So schwankten die Ergebnisse zwischen sehr genauen Beschreibungen, die nicht erreicht werden konnten und sehr reduzierten klaren Beschreibungen, die jedoch einfach unecht/hölzern wirkten…

Versuch 1: Der Klappstuhl

Ja… was soll ich sagen. Das sollte mal ein Klappstuhl werden. Ich habe wirklich einige Versuche und auch neue Chats gestartet. An sich hat ChatGPT schon „verstanden“, was so einen Klappstuhl ausmacht – beispielsweise geneigte und gewinkelte Holzleisten. Aber, dass diese auch alle irgendwo verbunden werden und auch parallel zu anderen Teilen sein müssen? 

Ich glaube die Struktur eines Klappstuhls/Gartenstuhls war einfach zu komplex um sie durch ChatGPT generieren zu lassen.

Versuch 2: Der Sonnenschirm

Als nächstes habe ich es deshalb mit einem Sonnenschirm versucht. Hier hat das ganze schon deutlich besser geklappt, aber insgesamt war mir das zu Plastik-ähnlich. Besonders die Stoff-Materialien konnten nicht gut dargestellt werden…

Versuch 3: Die Abstrakte Figur

Nachdem der Klappstuhl und der Sonnenschirm einfach nicht so aussahen, wie ich mir das ganze vorstellte, habe ich es mit einer abstrakten Figur versucht. In meiner Vorstellung war das ganze als Kunstobjekt für eine größere Parkanlage gedacht. Mein Chatverlauf sah im Groben so aus: 

Das war das Skript, das ich von ChatGPT bekommen habe:

So bin ich schon deutlich weiter gekommen. Eigentlich wollte ich, dass ChatGPT die Dreiecke so positioniert, dass sie sich jeweils an den Ecken berühren. Weil das auch nach mehreren Anweisungen und Beschreibungen nicht passiert ist, habe ich die Dreiecke in Blender händisch so zusammengeschoben, dass eine zusammenhängende Figur entstanden ist.

Bei genauerem Hinsehen fand ich dann, dass die Figur etwas animalisches an sich hat, also habe ich sie in ein lizenzfreies Bild eines Waldes mit Wasser integriert und eine Spiegelung im Wasser generieren lassen.

Am Beispielbild von Leonie M. wird die mittels Code generierte animalisch wirkende Figur in ein lizenzfreies Bild eines Waldes mit Wasser integriert und eine Spiegelung davon generiert.

codeK[l]Ick von Lena G. und Franziska D. IA6 / JG21

KI Tool – ChatGBT – Codegenerierung von Objekt und Material

Cinema4D – Integration der Phytoncodes

Photoshop – Compositing Foto und 3D Modell

KI Tool – Runway ML – Videogenerierung

Lena G. und Franziska D. JG21 / IA6 / 2024s – Grundobjekte im Treppenhaus
Lena G. und Franziska D. JG21 / IA6 / 2024s – Grundobjekte in der Hotellobby
codeK[l]Ick von Lena G. und Franziska D. IA6 / JG21

KI Tool – ChatGBT – Codegenerierung von Objekt und Material

Cinema4D – Integration der Phytoncodes

Photoshop – Compositing Foto und 3D Modell

KI Tool – Runway ML – Videogenerierung