
FREIHANDMEDIA
UMRISSE + NEGATIVFORMEN
Auf dieser Seite werden ausgewählte Ergebnisse aus den interdisziplinären Wahlpflichtseminaren „FREIHANDMEDIA“ gezeigt.
In diesem Seminar werden verschiedene Darstellungs- und Wahrnehmungstechniken erprobt, erarbeitet und mit analogen und digitalen Werkzeuge kombiniert.
Beim Umrisszeichnen geht es darum, die äußeren Konturen eines Objekts, Gesichts oder Raums aufmerksam zu erfassen und mit dem Stift nachzuvollziehen. Im Unterschied zum schraffierenden oder flächigen Zeichnen konzentriert sich diese Übung ausschließlich auf die Linie, die ein Objekt umschließt. Sie schult das genaue Hinsehen, das räumliche Erfassen und das Übersetzen von Formen in klare Linien.
Line A. B. | JG24 | IA1 – ANALOG
Um uns an das Thema Umrisszeichnungen heranzutasten haben wir von uns zuhause einige Gegenstände mitgebracht, wie zum Beispiel Gläser, Schüsseln, Obst, Bücher oder andere – alles war möglich!
Mit Haarbürste, Federmäppchen und Apfel bewaffnet habe ich auf einem Tisch und anschließend auch einem Stuhl, eine kleine Zusammenstellung gebaut. Dadurch entstehen chaotische Umrissformen, die es gilt mit dem Stift auf dem Papier wieder einzufangen! Auch im Raum selbst finden sich interessante Formen, wie unter anderen ein Wasserhahn oder sitzende Menschen an ihren PCs
Und das ist gar nicht so leicht, wie man denkt!




Oft, vor allem anfangs, hat mir mein Gehirn einen Strich durch die Rechnung gemacht: es denkt zu viel darüber nach, was erwartet wird zu sehen! Hier hilft das Auge weiter.. mit etwas Geduld und mehr als drei versuchen gelingt es mir, mich auf den tatsächlichen Umriss zu konzentrieren und diesen abzubilden.
Seither habe ich die Umriss-Methode sogar in meine privaten Zeichnungen mit einfließen lassen, da ich sie unfassbar interessant finde, da sie die Wahrnehmung herausfordert und tolle Ergebnisse liefert.

Maria-Theresa W. | JG20 | IA8 – ANALOG-DIGITAL








Lysann S. | JG24 | IA31 – ANALOG-DIGITAL
„Zeichne was du siehst, nicht das was du denkst was du siehst.“
Um ein Gefühl für die Nutzung der verschiedenen Medien zu entwickeln, führen wir Übungen im Blindzeichnen mit den verschiedenen Medien durch. Diese Übungen schärfen unsere Wahrnehmung und Kreativität. Wir zeichnen Objekte wie unsere Hand oder Gegenstände im Raum. Der Fokus liegt dabei auf dem was wir wirklich sehen. Der Blick ruht auf dem gezeichneten Objekt, nicht auf auf dem Zeichenmedium oder dem Display.
Das resultierende Motiv der Zeichnung steht vorerst im Hintergrund. Es geht darum die Kreativität zu aktivieren und genauer hinzusehen. Es ist gar nicht so einfach sich darauf einzulassen aber im Verlauf der Übung spürt man eine Veränderung. In der Folgeübung zeichnen wir ‚blind-modifiziert‘. Das bedeutet wir sehen weiterhin auf das zu zeichnende Objekt während der Zeichnung. Können aber wieder auf das Blatt oder den Monitor sehen um den Stift korrekt anzusetzen.






Fazit:
Die Übungen sind sehr wertvoll um Kreativität zu aktivieren und sich von festgefahrenen Techniken zu lösen. Das genaue Hinsehen hilft dabei zu erkennen was für das Objekt charakteristisch ist damit das Auge es auch in der gezeichneten Darstellung erkennt.
Nancy B. | JG23 | IA3 – ANALOG
Es gilt, mehrere willkürlich gewählte Objekte übereinanderzustapeln, um die Umrisse der entstandenen „Skulptur“ so genau wie möglich nachzuzeichnen. Aber auch hierbei gilt: Es muss nicht perfekt sein. Es geht vielmehr um die kreativen Formen und Muster, die sich daraus ergeben.
Die entstandenen Figuren erinnern mich an die Übung mit den Gesichtsprofilen zu Vasen. Ähnlich Skulptural entwickeln sich auch die Umrisszeichnungen. Bei manchen Formen fallen mir die Proportionen leichter als bei anderen. Ich arbeite mich nach und nach zu komplexeren Figuren vor, und je detaillierter, desto spaßiger wird es und auch wenn die Figuren im Vergleich zu den realen Objekten etwas verzerrt sind, akzeptiere ich ihren Verlauf, und es kommen interessante Bilder dabei heraus, die diese Verzerrung gar nicht mal vermuten lassen.


Felix L. | JG23 | IA1 – DIGITAL

Angelina H. | JG23 | IA3 – ANALOG

Umrisszeichnungen, auch als Konturenzeichnungen bezeichnet, sind eine künstlerische Darstellungsform, bei der der Fokus auf den äußeren Konturen oder Umrissen eines Objekts oder einer Szene liegt. Im Gegensatz zur detaillierten Ausarbeitung von inneren Merkmalen oder Schattierungen legen Umrisszeichnungen den Schwerpunkt auf die grundlegende Form und äußere Linienführung.
Anne L. | JG23 | IA3 – ANALOG


Ich habe verschiedene Objekte gestapelt um eine interessantere Form zu schaffen.
Bevor ich angefangen habe, habe ich mir verschiedene vertikale und horizontale Hilfslinie gezogen. Das hat mir dabei geholfen die Proportionen besser einzuschätzen.
Schwierigkeit:
Man muss sich ausschließlich auf die Form konzentrieren und nicht die Objekt als das betrachten, was sie sind.
Die linke Zeichnung habe ich digital und die rechte analog erstellt.
Isabel B. | JG23 | IP1 – DIGITAL

Nachdem wir uns in der letzten Stunde auf das Blindzeichnen Fokussiert haben, sollten wir uns mit Umrisszeichnungen auseinandersetzen.
Mir ist diese Aufgabe eigentlich relativ leicht gefallen, da ich das in einer ähnlichen Ausführung bereits vor einigen Jahren gemacht habe. Ab und zu habe ich vergessen wirklich nur die Umrisse zu zeichnen und habe eine Linie mitten durch das gezeichnete Objekt gemalt. Auch habe ich währenddessen einen kleinen persönlichen Exkurs zum Blindzeichnen gemacht (meine Mitbewohnerin von hinten).
Cleo S. JG22 IA1
Umrisszeichnungen sind eine Art von Zeichnung, die sich auf die Umrisse des Motivs konzentriert, ohne Details oder Schattierungen. Diese Art von Zeichnung kann verwendet werden, um die Grundform eines Motivs auszudrücken und kann in einer Reihe von Kontexten verwendet werden, vom technischen Zeichnen bis zum Modedesign. Umrisszeichnungen können helfen, eine Idee, ein Konzept oder sogar ein Gesicht visuell darzustellen. Umrisszeichnungen können auch verwendet werden, um eine abstraktere Darstellung eines Themas zu schaffen.

Einfach mal ganz viele Gegenstände aufeinander türmen und dann den Umriss dieses Getürms zeichnen. Den Blick schulen dafür, wie die Dinge wirklich aufeinander liegen. Schatten und Licht und Details ignorieren. Ich habe versucht, alles wieder mit nur einer durchgehenden Linie darzustellen.
Hier sind einige Beispiele meiner Übungen.















