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CGI•VR•AR•AI 2022
Auf dieser Seite werden Ergebnisse aus dem Modul Integratives Darstellen aus dem siebten Semester des Studienjahrgangs 2019 präsentiert. Die folgenden Arbeiten sind im Wintersemester 2022 entstanden.
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Dieses Seminar bietet die Möglichkeit, sich sowohl mit virtueller Realität als auch mit dem Gestalten im und für den virtuellen Raum vertraut zu machen.
Den ersten Schritt in die VR-Welt zu wagen, bedeutet auch, den Mut aufzubringen, sich für eine Weile von der realen Umgebung zu lösen und in eine neue Realität einzutauchen. Für das Erkunden einer VR-Umgebung benötigt man eine VR-Brille und die entsprechende Software.
Inzwischen gibt es eine Vielzahl an Programmen, die je nach Anwendung verschiedene Funktionen und Gestaltungsmöglichkeiten bieten und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Für unsere Studierenden des Jahrgangs 2020 ist dies vorerst die erste Gelegenheit im Studium, sich intensiv mit dieser Technik auseinanderzusetzen. Im Verlauf des Semesters werden unter anderem experimentelle Ergebnisse und virtuelle Raumsimulationen zu vorab festgelegten Themenschwerpunkten entstehen.
PROZESSE
In diesem Beitrag sind Ergebnisse einer Aufgabe aus dem siebten Semester zu sehen, die sich einerseits mit dem Thema PROZESSE und andererseits mit nodebasierten Systemen beschäftigt hat.
Ein weiterer Bestandteil der Auseinandersetzung war die Übertragung der Ergebnisse in eine VR-Umgebung, um sie in einer gemeinsamen virtuellen Ausstellung erlebbar zu machen.
Die Studierenden konnten individuell wählen, mit welchem nodebasierten System sie arbeiten möchten. Zur Auswahl standen TouchDesigner, Rhino/Grasshopper, Cinema4D oder Blender.
WACHSTUMSPROZESSE
Die folgende Arbeit greift auf natürliche Formen und Prozesse zurück – sei es durch Abstraktion, Simulation oder digitale Modellierung. Die Arbeiten untersuchen, wie Wachstum, Struktur und Transformation in der Natur ablaufen und wie sie durch künstlerische und digitale Mittel interpretiert werden können.
Diese Serie ist ein systematisches Studium von organischen Wachstumsprozessen in der Natur zu, das mit digitalen und künstlerischen Mitteln neu interpretiert wird. Experimente mit Acrylfarbe und Marker









Dieses Arbeit illustriert, wie parametrische Systeme und digitale Tools die Ästhetik und Logik natürlicher Prozesse simulieren und visuell greifbar machen können – eine Verschmelzung von Kunst, Natur und Technologie.
VOM PROZESS „FÜGUNG“ ZUR STRUKTUR



Resümee von Marlena:
Ich habe eine sehr spannende Animation in Blender aufgebaut, in der ich versucht habe alle meine Kenntnisse und Resultate meines Arbeitsprozesses zu kombinieren.
Bei diesem Aufbau handelt es sich, um eine Sphäre, die von zwei zerbröckelten Schichten umhüllt wird. Diese Schichten, welche mit der Voronoi-Struktur versehen sind, umkreisen die Sphäre in unterschiedlichen Richtungen. Dieses optisch alienhafte Objekt ruht auf einem steinigen Unter-grund, welche der Szene eine besondere Atmosphäre verleiht.
Für diese Animation habe ich hauptsächlich mit Geometry Nodes und etwas mit dem Shading Editor gearbeitet, um dem Untergrund die gewünschte Materialität und Struktur zu geben. Für die Struktur habe ich mir eine Stein-Textur von der Webseite Ambient CG kostenlos runtergeladen.
Die Ursprungszeichnung, angelehnt an die Steinwände in Spanien und das Ergebnis erzählen eine gemeinsame Geschichte: Die erste Arbeit und Vorstudie steht für die Grundbausteine der Natur, ihre Elemente und ihre Farben. Die zweite Arbeit entwickelt diese Grundidee weiter und rückt das Thema Prozessualität in den Fokus – die Linien um die Kugel symbolisieren Wachstum, Dynamik und die Wechselwirkung zwischen innerem Kern (Stabilität) und äußerer Struktur (Veränderung).
ZYKLUS DER TRANSFORMATION


Resümee von Johannes:
Ich muss sagen, dass mir das gesamte Projekt sehr viel Spaß gemacht hat. Es war äußerst spannend, sich mit dem für mich neuen Programm TouchDesigner auseinanderzusetzen. TouchDesigner bietet so viele Möglichkeiten, beeindruckende Visualisierungen zu erstellen.
Besonders begeistert hat mich auch die Arbeit mit 3D-Brillen. Da ich zuvor noch keine Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte, bin ich umso dankbarer, diesen Kurs belegt zu haben.
In Zukunft werde ich die Möglichkeit, Inhalte in einem dreidimensionalen Raum darzustellen und mit einer VR-Brille zum Leben zu erwecken, stärker in Betracht ziehen – vielleicht lege ich mir sogar eine eigene Brille zu.
