Lotte B. | JG23 | IA1 – ANALOG

Aufgabe
  • Kohleradierung eines eigenen Bildes erstellen
    • Themenwahl frei, Ideen: Weihnachten, Winter, Coburg (könnte auch für HUK-Wettbewerb genutzt werden)
    • Größe Din A2
Was ist eine Kohleradierung?
  • Zeichenmaterialien: Kohle (unterschiedliche Arten), Radiergummis (hart, weich, Knetradiergummi), Schwämme (grob- und feinporig), Papierwischer
  • „Rückwärts arbeiten“: Kohle wird aufgetragen und mit Radiergummis an gewünschten stellen wieder abgetragen um Licht & Volumen darzustellen 
  • Kohle wird mit speziellem Spray/Lack (oder Haarspray) am Ende fixiert
Ausprobieren / kleine Versuche
Arbeitsablauf
  • „Hauptlinien“ vom Motiv auf Procreate abzeichnen, ausdrucken und Raster aufzeichen
  • Raster in passendem Maßstab auf A2-Papier übertragen
  • „Hauptlinien“ auf A2 übertragen
  • Schwarzen Hintergrund malen (Kohle mit Cutter abschaben, mit Fingern in Papier einarbeiten)
  • Flächen der Lampen je nach Grauton unterschiedlich stark mit Kohle einfärben
  • Kohle aus Lampen radieren
  • Mit Haarspray fixieren
Schwierigkeiten
  • Umdenken bzw. „rückwärts denken“ beim Zeichen
  • Klare, definierte Kanten schaffen
  • In kleine Zwischenräume zwischen Lampen genug Kohle (Farbintensivität) bekommen
  • Licht & Schattenwurf richtig darstellen
    • Übergang von Hell zu Dunkel
    • Unterschied zwischen hellem Lampenschirm (innen) und Glühbirne
Erfolge & Gelerntes
  • Besseres Verständnis für Licht und Schatten (Verlauf, Zusammenspiel, Einfall)
  • Besseres Verständnis für Körper/Volumen und Größe

Lotte B. | JG23 | IA1 – DIGITAL

Lichtradierung | Kohle – digital
Aufgabe

  • Motiv mit Licht & Schatten suchen
  • Digitale Kohleradierung anfertigen
    • Verwendetes Programm: Procreate
Schwierigkeiten
  • Grautöne richtig einschätzen
  • Spieglung in Fensterscheibe
Erfolge & Gelerntes
  • Geht schneller als Analog
  • Klarere Kanten möglich
  • Besser im Umgang mit Procreate und vorhandenen Pinseln geworden
  • Große Auswahl an unterschiedlichen „Kohle“-Pinseln bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten, anders als bei analoger Lichtradierung

Katja M. JG22 IA1

Wir haben uns als nächstes mit Kohleradierungen auseinandergesetzt. Dabei durften wir mit einem Zeichenprogramm unserer Wahl arbeiten. Ich habe mich für Procreate entschieden. 

Der Hintergrund sollte zunächst komplett schwarz grundiert werden. Dann konnten wir mit dem Radierwerkzeug die hellen Bereiche herausarbeiten. Durch das wegnehmen der schwarzen Hintergrundfarbe konnten wir Licht und Schattenkontraste erzeugen, um Objekte darzustellen.

Meine ersten Übungen sahen so aus:

Passend zu Weihnachten haben wir mit dem Prinzip der Lichtradierung eine Weihnachtskugel dargestellt:

Es folgten noch weitere Kohlezeichnungen von individuell gewählten Vorlagen von Objekten, wie z.B. die folgenden drei Weingläser.

Fazit: Die Kohleradierungen haben mir mit Abstand am meisten gefallen. Da ich es liebe Stilleben zu malen und ich mich gerne mit Licht und Schatten beschäftige, war es genau die richtige Aufgabe für mich. Es war eine Herausforderung so Umzudenken, dass man nur mit Licht und Reflexionen zeichnet. Schatten und dunkle Bereiche entstanden hingegen durch das Auslassen von Flächen. Ich habe ein neues Verständnis für Licht und Schatten bekommen und kenne jetzt viele Möglichkeiten, um diese darzustellen.

Theresa F. JG22 IA1

Für eine Kohleradierungen füllt man das Blatt erstmal komplett mit einer schwarzen, strukturierten Oberfläche aus und anschließend nimmt man mit verschiedenen Radierwerkzeugen wieder etwas von der Farbe weg, um so das Motiv darzustellen. 

Anfangen sollten wir mit einfachen Grundkörpern, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Passend zu der Jahreszeit war dann das fortgeschrittene Thema, verschiedene Christbaumkugeln darzustellen.

Für die Kohleradierungen habe ich dann erstmal die Umrisse abgezeichnet, einfach damit mir das Radieren dann leichter fällt. Das kann man auch in meinen Zeitrafferaufnahmen von der Gitarre und dem Weg sehen.

Fazit: Ich muss sagen, dass ich nicht gedacht hätte, dass ich mal so schöne Zeichnungen erstellen kann. Mit Sicherheit ist das noch Luft nach oben und ich bin auch nicht zu 100% zufrieden, aber ich kann definitiv eine Entwicklung meiner Zeichenkünste sehen, was ja genau das war, was ich mit der Belegung dieses Wahlpflichtfachs bewirken wollte. Auch diese Technik an sich, wo ich selbst nie darauf gekommen wäre, finde ich wirklich interessant und total cool und mit Sicherheit werde ich sie in Zukunft noch ab und zu anwenden.

Weihnachtsgruß der Seminargruppe im Wintersemester 2022/2023

Alina H. JG22 IA1

A. Hense JG22 IA1
A. Hense JG22 IA1

Pia R. JG22 IA1

Die Aufgabe der Kohleradierungen bestand darin in einer App unserer Wahl, ich entscheid mich für Procreate, den Bildschirm Schwarz anzumalen, hierfür nutzte ich die grobe Naturkohle um dann mithilfe des Radiergummiwerkzeuges die Farbe nach und nach an den richtigen stellen wieder wegzunehmen um so ein Bild entstehen zu lassen. Hierbei musste ein eigenen Schwarzweiß Bild als Vorlage dienen durfte aber nicht als eigene Ebene unter die Zeichnung gelegt werden um erneut das Gespür für Proportionen zu stärken.

Begonnen wurde mit Vorübungen. Ich habe hierbei vor allem unterschiedliche Kohlestifte und Radierwerkzeuge probiert um dann für die Hauptaufgabe das richtige Gespür zu erhalten.

Als dritte Zeichnung wählte ich ein Bild aus einem Hotelzimmer welches ich 2018 gemacht habe. Hier hatte ich später durch das zusammenfügen einiger Ebenen, zwei falsche zusammengeführt und musste die nun in meiner Zeichnung feststehende Blaue Linie wieder wegradieren um anschließend die weißen stellen erneut zu schwärzen und ihrer Umgebung anzupassen. Daran habe ich einen Nachteil von Procreate festgestellt da ich dieses Linien nicht im Nachgang markieren und löschen konnte.

P. Rausch JG22 IA1

Cleo S. JG22 IA1

Eine Zeichnung zu erstellen, indem man in einen dunklen Bereich radiert, kann eine einzigartige und interessante Art sein, Kunst zu schaffen. Bei dieser Art des Zeichnens wird eine dunkle Fläche, z. B. eine Tafel oder schwarzes Papier, und ein Radiergummi verwendet, in meinem Fall mein iPad und der dazu passende Stift. Ich habe alle meine Zeichnungen mit Procreate erstellt. Um eine Zeichnung zu erstellen, musste ich den Radiergummi verwenden, um die dunkle Oberfläche so zu entfernen, dass die weiße oder helle Fläche darunter zum Vorschein kommt. Das Schöne an dieser Methode ist, dass der Künstler durch die Art und Weise, wie er den Radiergummi einsetzt, eine Vielzahl von Texturen und Formen erzeugen kann. Mit dem Radiergummi lassen sich verschiedene Farbtöne und Werte erzeugen, je nachdem, wie viel von der dunklen Fläche entfernt wird. Darüber hinaus ermöglicht diese Methode dem Künstler, eine Zeichnung zu erstellen, die ein einzigartiges und unverwechselbares Aussehen hat, da der Künstler die Dunkelheit und Helligkeit der Zeichnung durch den Einsatz des Radiergummis individuell gestalten kann.

Um ein Gefühl für diese Technik zu bekommen, wagte ich mich erstmal an ein paar kleinere Übungen und Formen. Ich gestaltete sie mit einfachen Körperschatten. Danach folgten die Lichtradierungen des Weihnachtsschmuckes.

Danach traute ich mich an etwas aufwendigere Zeichnungen, die nach Fotos gemalt sind. Ich finde die Lichtradierung wirklich interessant, weil ich gerade mit dem iPad so viele verschiedene Strukturen als Radiergummi zu verfügung habe. Dadurch lassen sich wirklich spannende Effekte kreieren.

C. Schmeiter JG22 IA1

Die Zeichenergebnisse wurden in Kurzanimationen zusammengeführt.