IA3-JG21
VIRTUELLE
RAUMSIMULATIONEN 2022
Auf dieser Seite werden Ergebnisse aus dem Modul CAD und virtuelle Raumsimulationen aus dem dritten Semester des Studienjahrgangs 2021 präsentiert.
Die folgenden Arbeiten sind im Wintersemester 2022 entstanden.
TISCHENSEMBLE
Zum Semesterauftakt wurden im Modul CAD und Virtuelle Raumsimulationen die im zweiten Semester entworfenen Tische in 3D nachgebaut, passende Stühle und Leuchten modelliert und zu einem Tischensemble zusammengefügt. Dieses Ensemble wurde texturiert, in Szene gesetzt und in reale, von den Studierenden selbst fotografierte Räume integriert. Um der Aufgabe eine persönliche Note zu geben, konnten sich alle gegenseitig fotografieren und in duplexgenerierte Bilder einfügen.

RAUMSIMULATIONEN WOHNKUBUS
Diese Aufgabe beinhaltet im dritten Semester eine Recherche, Analyse, Entwicklung von virtuellen Raumsimulationen und das Compositing von Duplex generierten Bildern mit Personen im Raum.
Die Grundlage ist eine Entwurfsaufgabe aus dem Entwurfsmodul im dritten Semester. Die Studierenden setzten sich dort mit dem Entwurf eines Wohnkubuses auseinander.
Angelehnt daran, wurden als Übungsaufgabe im Modul CAD und virtuelle Raumsimulationen vorbereitend die aus dem zweiten Semester entworfenen Tische in 3D nachgebaut, dazu passende Stühle und Leuchten modelliert. Das Tischensemble wurde texturiert, in Szene gesetzt und in realen, von allen selbst fotografierten Räumen integriert.
Dokumentation des Arbeitsprozesses der 3. Aufgabe von Jeannine B. JG21 | IA3 2022W
Modellierung des Gebäudes
Für die dritte Aufgabe habe ich den Wohnkubus, welcher im Modul Werk- und Detailplanung bearbeitet wird, als 3D Modell in ArchiCad nachgebaut. Dazu habe ich den Grundriss als Grundlage genommen. Nach Fertigstellung des 3D Modells habe ich dieses möbliert und anschließend in Cinema4D übertragen, indem ich es als Cinema4D-Datei abgespeichert habe.

Zu Beginn des Projekts verwendete ich noch ein anderes Foto als Referenz für diese Raumsituation. Da ich jedoch weder mit den Farben noch mit der Stimmung, welche sich in Cinema4D ergeben haben, zufrieden war, entschloss ich mich für das finale Referenzbild, welches in Aufgabe 2 als solches beschrieben wird.
Hier nochmal eine Gegenüberstellung der beiden Referenzbilder:


Die Berücksichtigung des ersten Referenzbildes hat sich wie folgt entwickelt:



Da mir die Farbgebung der Raumsituation nicht gefallen habe, habe ich mich ab hier wie oben beschrieben an dem finalen Referenzfoto orientiert. Dazu habe ich alle Materialien neu angepasst, teilweise neue Bibliothekselemente (auch von anderen Plattformen) hinzugefügt und die Farben der Möblierung auf die des Fotos angeglichen.

Da ich mir bei der Portfolioabgabe unschlüssig war, welche Perspektive ich zeigen möchte, habe ich folgende als Screenshot mit angefügt.

Natürlich gab es noch einige Korrekturen, die es zu erledigen gab. Diese lagen vor allem in der Beleuchtung, der Inszenierung, sowie der Überarbeitung einiger Kleinigkeiten. All das wurde in den anschließenden Tagen erledigt. Dabei kam es immer wieder zu kleinen Problemen, welche es zu lösen galt. Insbesondere bei der Beleuchtung habe ich mir etwas schwer getan.

Um eine realistischere Szene zu schaffen, habe ich mich dazu entschlossen, eine Perspektive mit Außenblickbezug zu wählen. Dazu habe ich einen Hintergrund in Cinema4D hinein geladen und das Lichtsetting an dieses angepasst. Da für mich die Stimmung eines Sonnenaufgangs besonders gut zu der Szene und meiner Tischkomposition gepasst hat, habe ich mich in diesem Fall dazu entschlossen, entgegen meines Referenzfotos zu arbeiten
Datenaustausch ArchiCad zu Cinema4D
Für die Übertragung in Cinema4D habe ich zunächst darauf geachtet, dass der Nullpunkt (kleines Kreuz) in ArchiCad in einer Raumecke des Modells liegt. Der Datenaustausch selbst funktioniert nur im 3D-Modus von ArchiCad. Unter Speichern als kann man eine Cinema4D-Datei als Speicherformat wählen. Anschließend wird die Datei in Cinema4D geöffnet und das Modell kann dort weiter bearbeitet und modelliert werden.
Integration des Tischensembles
Mein Tischensemble habe ich im Erdgeschoss des Wohnkubus integriert. Da wir dort einen Wintergarten ergänzt haben, hat sich dieser perfekt in den Koch- und Essbereich eingefügt. Umgeben von Fensterfronten an drei Seiten entsteht eine sehr offene und helle Atmosphäre. Für das Ensemble habe ich die Leuchten anders als bei meinem ursprünglichen Tischensemble auf eine Höhe gebracht, um eventuelle Unruhe durch unterschiedliche Höhen zu vermeiden.
Texturierung des Raumes
Anschließend habe ich die Oberflächen des Raumes entsprechend dem Referenzfoto materialisiert. Auch die Materialien meines Tischensembles habe ich angepasst, damit sich dieses gut in den Raum einfügt.
Entwicklung der Atmosphäre
Für die Atmosphäre habe ich Bibliothekselemente in das Raumsetting integriert. Da die Palmen ein wichtiges Detail meines Raumes sind, habe ich diese aus einer Online-Bibliothek herunter geladen und ebenfalls eingefügt. Durch die Bibliothekselemente und kleine Details wurde der Raum erst so richtig lebendig.
Anschließend habe ich das Szenario beleuchtet. Dabei habe ich mich an der Lichtstimmung des Referenzfotos orientiert. Allerdings fiel mir dies nicht ganz leicht, da mir die Möglichkeiten mit der Lichtsetzung in Cinema4D noch nicht allesamt logisch waren.
Datenaustausch Cinema4D zu ArchiCad
Um mein Tischensemble in ArchiCad als Bibliothekselement zu integrieren, habe ich zunächst einzelne Projekte für die jeweiligen Objekte (Tisch, Stuhl und Leuchte) erstellt und dort alle Cinema4D spezifischen Objekte in Polygonobjekte konvertiert. Außerdem habe ich fehlende Materialien gelöscht und die Objekte auf die Nullposition des Koordinatensystems gesetzt. Anschließend habe ich alle drei Objekte einzeln aus Cinema4D an ArchiCad gesendet. Dort habe ich die Objekte als Bibliothekselemente gespeichert und bei für die Grundrissdarstellung bei der Leuchte und dem Stuhl Schraffuren angelegt, damit weniger Linien angezeigt werden. Bei der Übertragung des Stuhls gab es zunächst Probleme, die ich durch Hilfe von Frau Sommer aber schnell beheben konnte.


Aus Cinema4D habe ich außerdem Fotos exportiert, die ich zu den Objekten in der Objektbibliothek hinzugefügt habe, damit man das Objekt schnell zuordnen kann.





